Was genau ist Mediation?

Eine Mediation besteht üblicherweise aus einer Folge von vertraulichen Gesprächen, an denen die Konfliktparteien sowie die Mediatorin / der Mediator teilnehmen. Ziel ist es, die vorhandenen Schwierigkeiten offen und systematisch zu besprechen und schließlich gemeinsam nach Lösungen zu suchen, welche die Interessen aller Konfliktparteien angemessen berücksichtigen. Anders als beispielsweise bei einem Gerichtsverfahren haben die Konfliktparteien hierbei umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten, da sie selbst für das Entwickeln der Lösung verantwortlich sind.

Mediation kommt grundsätzlich für Meinungsverschiedenheiten in allen Lebensbereichen in Betracht − seien es z. B. Teamkonflikte, Konflikte mit oder zwischen Führungskräften, bei Unternehmensnachfolgen oder bei sonstigen Konflikten in der Arbeitswelt, bei Erbschaftsstreitigkeiten, bei Auseinandersetzungen zwischen (Ehe-)Partnern und innerhalb von Familien oder in der Nachbarschaft. Ferner ist Mediation ein Verfahren, das sowohl präventiv als auch bei bereits existierenden Konflikten ein erfolgversprechendes Vorgehen darstellt:

  • im Vorfeld wichtiger Entscheidungen, damit ein Konflikt gar nicht erst entsteht,
  • zum Ausräumen von Missverständnissen und Normalisierung einer Beziehung (beruflich wie privat),
  • bei schwelenden Konflikten , bei denen niemand so richtig sagen kann oder möchte, was eigentlich das Problem ist, und
  • selbst bei Konflikten, bei denen die Konfliktbeteiligten ratlos sind, wie genau eine Klärung erfolgen könnte.

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Für wen ist Konfliktcoaching eine interessante Alternative?

Konfliktcoaching stellt − insbesondere für Führungskräfte – eine interessante Alternative zur Mediation dar. Denn: Häufig wird es als Selbstverständlichkeit erachtet, dass Führungskräfte in der Lage sind, adäquat mit Konflikten umzugehen. Die Fertigkeit, Konflikten zielführend und lösungsorientiert zu begegnen, muss jedoch aktiv erlernt werden. Zudem geraten auch erfahrene Führungskräfte an ihre Grenzen, wenn sie selbst in den Konflikt involviert sind.

Beim Konfliktcoaching unterstützt der Coach seine Klientin bzw. Klienten gezielt bei der Analyse, Klärung und Lösung eines aktuellen Konfliktes. Ziel ist es, das Problem umfassend und aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, Ursachen zu ergründen, Lösungsideen zu entwickeln, die die Interessen aller Beteiligten angemessen berücksichtigen, und das zu führende Gespräch sorgfältig vorzubereiten. Denn das eigentliche Klärungsgespräch führt der gecoachte Konfliktbeteiligte eigenständig. Der Coach bleibt unsichtbar im Hintergrund.

Weitere Informationen über Details und Vorteile von Konfliktcoaching finden Sie im Menü Coaching.

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Wo finden Sie weitere interessante Informationen über Mediation?

  • Die Deutsche Stiftung Mediation hat die Fragen, was Mediation ist und was Mediation kann, anschaulich und kurzweilig in einem Erklärvideo beantwortet.
  • Das Mediationsgesetz beinhaltet aufschlussreiche Details über das Verfahren sowie über die Rechte und Pflichten der Konfliktparteien und der Mediatorin / des Mediators.
  • Darüber hinaus hält das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unter den Suchbegriffen „Mediation“ und „außergerichtliche Streitbeilegung“ zahlreiche Informationen vor.
  • Bereits seit den 1990er Jahren gibt es hierzulande verschiedene Mediationsverbände, die sich für die Etablierung des Verfahrens sowie für die Einhaltung hoher Qualitätsstandards engagieren (u. a. Bundesverband Mediation, Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation, Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt).
  • Auf der Website des Round Table Mediation und Konfliktmanagement der deutschen Wirtschaft können Sie sich über die Vorzüge von Mediation aus Sicht führender deutscher Unternehmen informieren.

Selbstverständlich stehe auch ich Ihnen gern als Ansprechpartnerin für Ihre noch unbeantworteten Fragen zur Verfügung.

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